Enjoy it. Eggs n stuff. Fuckin happy family and shit. I mean good shit, get it?

Es ist wirklich nicht verkehrt in der ach so aufgeklärten, ach so allwissenden Welt auch den einfachen Bräuchen dann und wann, wie Ostern, oder Weihnachten (um in christlichen Gefilden Beispiele zu Geben) nachzugeben, zusammen zu kommen und sich als „Gemeinschaft“ zu fühlen. Alleine lässt sich kaum was genießen. Alleine wird man schneller krank. Es gibt sowas wie einen Einsiedler nicht. Man braucht nur Ruhe, wenn man sie sucht, aber niemals, wenn man einsam ist.

Wichtig ist dabei irgendwie nie, wo das Ganze gefeiert wird, sondern wer dabei ist. Zuhause ist kein Ort, wie es in den Sprichwörtern heißt, sondern ein Gefühl. Warum sonst scheuen wir Veränderungen die nur uns selbst betreffen und uns mit Unsicherheiten überhäufen?
Und ganz egal, wer noch so unabhängig, flexibel und scheiß drauf ist, wird im Inneren uns letzten Endes zugeben müssen, dass Bodenständigkeit und Verlässlichkeit, Wärme und Vertrauen genau das ist, was uns am Leben hält, womit alles erst einen Sinn ergibt. Und hier schließt sich der Kreis, denn wenn man alleine ist, bringt all die Unabhängigkeit nichts.

Ich hasse kluge Worte.

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