Honey ist ein Wichser. Honey ist ein Arschloch. Nimmt Drogen, fickt, gerne und viel, mal schnell mal langsam, hat paar gute Freunde, seine besten, das reicht ihm. Honey hatte noch nie ein sonderlich tolles Verhältnis zu seinen Eltern und ist Neiddurchzogen, sobald das einer hat. Honey ist nicht nachtragend, vergisst aber nicht. Honey ist ehrlich, wirklich ehrlich. So ehrlich, dass es manchmal schmerzt.

Er ist gesund, groß genug und weiß einfach nicht so wirklich, wohin mit seinem verdammten scheißleben. Hat schon viel gesehen, im Fernsehen, aber er weiß, das ist alles Dreck, Honey will eigentlich, dass es so bleibt wie es ist. Honey mag Veränderungen, ist nicht schwul, steht aber auf Männer, denn er mag sein Geschlecht auch. Wieso auch nicht. Er gehört schließlich zu 100% dazu. Hat einen Schwanz, einen schönen, nicht zu lang, kann durchschnittlich schnell denken, wird bis zu sechs Mal im Jahr krank und bekommt hier und da einen Wutanfall, wie gesagt, das Leben ist halt scheiße. Honey mag Pornos, die sind geduldiger als Fleisch und die guten Stellen kann er sich immer wieder angucken.

Selbstständig war er schon früh. Dennoch ist Honey ein Arsch. Er ist ein Egoist. Verschenkt nur wirklich wirklich ungern Sachen, die sein Geld kosten. Hilft nur wenns kaum anders geht und mag sich manchmal selbst nicht mehr. Honey ist oft gelassen, hat gelegentlich courage und pisst im stehen, mag Gin Tonic mehr als andere Getränke und weiß nicht, wieso die Zeiten sich immer ändern müssen und die Schönen sich das Leben unnötig schwer machen, indem sie sich selbst immer wieder einen Egospiegel vorhalten, indem sie sich selbst so toll und schön sehen und es damit dem Rest der Welt so verflucht schwer machen, ihre vielleicht schöne Seele kennen zu lernen. Auch lassen sie sich nur so schwer ficken. Man muss schon verdammt gut drauf sein, deren verdammten Launen ertragen, darf nicht lallen, was Honey nie kapiert, wie soll er besoffen nicht lallen (?), und riechen soll man auch nicht.

Es ist, als suchen diese Schönen eine Gottverdammte projektionsfläche, damit sie so nahe wie möglich an ein Spielgelbild von sich selbst kommen, sich quasi von sich selbst vögeln lassen. Aber Honey mag es einfach, schöne Menschen zu ficken. Morgens neben ihnen aufzuwachen. Nur dumm, wenn sie zu viel reden oder immer erwartungsvoll gucken. Das viele gucken macht Honey krank, er weiß nicht, was er damit soll. Die wissen doch, dass sie toll aussehen. Honey hat nicht viel Geld, und will eben irgendwo auch selbst gemocht werden.

Scheiße.

Honey.

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