Irgendwie mal klar kommen.

Irgendwie den Kopf leeren. Der scheiß Kopf ist immer leer, aber diesmal soll er anders leer sein.

Überall glänzen die klugen, vollgelesenen, cleveren, hoffnungsvollen Augen der jungen Erwachsenen. Ich bin seit drei verschissenen Tagen wach, frag mich nicht was für Toxine in meinem Blut schwimmen. Der Sex in so einem Zustand ist wie Einschlafen nach tausend Jahre wachbleiben: unglaublich. Unbeschreiblich.
Die Augen riechen gut, haben frisch gewaschene Haare, lachen leise und gucken aus ihren Zeitungen hoch. Ich gucke zu ihnen hoch und wundere mich, wie sowas funktioniert: brav belesen, kritisch beäugt, Abendessen und auf Wochenendbesuch bei Mami und Papi, Onkel und Tante, Oma und Opa.
Mit ihnen fährt man zur Uni, die Nase juckt, die Beine zucken, man müsste sich was frisches anziehen. Gegeelte Haare, rasierte Backen, saubere Stiefel und Adidas. Die baldigen gestriegelten Familiensplitter setzten sich nicht zu dir in die 4-er Sitzreihe, nein. Lieber stehenbleiben, wenn man deinen Dunst einatmet wird man wie du.
Nur die Gestalten der Nacht wollen noch mit dir ficken und verpissen sich danach wie auf Bezahlung nach Hause, bei Licht ist zu viel.. Licht.

Willkommen im Hier. Das Gute Schöne Leben.

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