Und ich sagte: verdammt, ich brauche gerade jemanden. Mir geht’s so gar nicht gut.

Und du sagtest: jetzt hab dich nicht so, bist doch kein Kind mehr.

Und ich sagte: man ist nie nichts nicht. Irgendwie… bitte. Nur etwas Dasein, zuhören und solche Dinge eben.

Und du sagtest:  Ich hab jetzt gerade keine Zeit. Alles ist schlimm, herrgott, geh halt bisschen dich austoben, wird schon.

Und dann gingst du fort. Und ich saß hier, mit mir, mit nichts außer mir. Das war prima beschissen. Ich und diese Wände. Und dieser Boden, die Lampen und der Teppich. Die schweigenden Bücher, die leeren Flaschen, den Rest würde ich jetzt trinken, damit es mir morgen nicht besser ginge. Ertrinken in Selbstmitleid. Lachen und tanzen danach, das Bett zerspringen und in die Luft onanieren. Denn was soll man schon machen. Es ist scheiße, wenn alles einfach egal ist.

 and

then

you

went

away

just

like

you

came

:

beautyful

and

silent

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