Endlich mal eine Bar, in der es gesitteter zugeht.

Die Männer gehen aufs Klo, Pissoir an Pissoir, bis auf die paar Spritzerchen trifft alles, wohlgesittet, sein Ziel.

Danach gehts ans Waschbecken, dass nur etwas bräunlich-gelblich ist, um die Fingerchen zu spülen. Hier noch eben ein Zeichen mit Edding an die Wand gepfeffert, Kippe im Abfluss ausgedrückt, und hop wieder ins Getümmel.

Frauen? Klar. Schminkend, redend, nur zwei Toiletten verstopft durch vollgesogene Tampons oder zu viel Toilettenpapier. Auch hier: Seife leer. Susi hat hier mal Felix einen geblasen, eeewig her. Es roch leicht bitterlich. Aber runter damit- dachte sich Susi. Felix roch anständig und hatte keine Spur Urin an der Eichel. Woher sollte sie wissen, dass er ihr auf die Brüste spritzen wollte? Ballkleid im Arsch. Aber Cest la vie meine schöne Susi. Und Felix: Pfui! Das gehört sich nicht. Sie war noch angezogen! Dieser viele Nachwuchs.

Rosettenbleichen und russisch-ostdeutscher dialekt verfeinern solche Spritztouren enorm. Versprochen.

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