Was soll das junger Mann, warum bist du so kaputt junger Mann. Bier, Koks und langsame Beats bringen deine spärlichen Stelzen ins wackeln. Wo wackelst du hin? Bald fällst du um, erzählst von bunten Welten, redenden Sternen, mit einer Hand im Wasser, der anderen auf der Stirn. Was wird das werden junger Mann? Du rappelst dich auf, hälst dich an einem Stuhl fest, meinst, die Sterne seien nun in deinem Gesicht, man müsse ihnen nur die richtige Dosis Aufmerksamkeit zukommen lassen. So sammelst du allerlei Himmelskörper in deiner Visage, bewegst dich wie ein behinderter, verhungerter Hund nach links, und etwas nach vorne und schenkst deinen Freunden, den Menschen um dich herum, ein mageres lächeln. Deine Haare sind wirr und wirken ausgedünnt. Sie sind blond und wirken wie empfindliche Adern aus elastischem Holz. Deine Augen suchen Anhaltspunkte, dass dieses Leben hier deins ist, aber sie finden nur Gestrüpp und umgefallene Erinnerungen.
Du merkst erst viel später, nach allen anderen, dass du allein umherwankst auf der warmen Straße, ein leichter, schöne Wind durchzieht deine Haare, ein warmes Gefühl in deinem Bauch begleitet jeden Schritt, aber du hast keine Ahnung wo du bist. Dass du dich übergeben musst merkst du nicht mal, nur dass „der Kaugummi“ seinen Geschmack von Pink-neongrün in aschgrau geändert hat.
An einer Pforte zu weiteren, noch langsameren Beats, darfst du nicht hindurch… du bist wohl nicht die Zielgruppe. Junger Mann, obacht, du verfehlst dein Ziel!

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