Ein Gesicht aus Seide, wie das eines gefallenen Engels. Sie hat immer so schön gelächelt. Eine Hand auf deiner Schulter, wenn du nicht weiter wusstest. Wird schon. Pflegend, kümmernd, nebenbei alles andere, geschafft, endlich da, angekommen, zweizimmer mit Balkon, ruhige Lage. Sie weint viel. Guckt den Kindern auf dem anliegenden Spielplatz zu wie sie Geschlechterfrei Fussball spielen . Das ist es. Denkt sie. Arbeiten. Paar Zimmerchen. Ich. Kein Lichtblick. Der schöne Samt und das darin gefangene Lächeln dachten immer, es ginge auch amders. Spezieller. Jetzt wird auch nur gespart auf die neue Couch, beche, Dreisitzer. Im normalen leben. Keine Kameras die schwitzend Fragen stellen. Das ganze mager sein, strahlen…für das, was ohne Leinwand passiert? Keiner möchte ein Interview? Noch weniger eins von ihr lesen? Was denkt sie da nur, hinter der Scheibe, all die kleinen, spielenden noch nicht definierten Zukunftsmenschen zuguckend?

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