Diese Zeilen ließen alles verbrennen. Von Anfang an bis close to perfect über was soll das denn schonwieder und immerwieder, raffst dus eigentlich nicht.
Was am Ende übrig blieb, was die Glut, die stärker zur brennen schien als das Feuer, das alles drum herum so schön erhellte, in warmen Licht. Sogar die Glühwürmchen hatten sich einen runtergeholt, so schön war das. Onanie auf unsere Kosten. Und jetzt?
Man sieht kaum mehr was, außer dieses matte, rote Glimmen. Ein Abkömmling des einztigen Berges aus Gänse-und-Blümchen, aus Lachen und Schreien, aus Unskannmannix und Wennwirsalleinenichtschaffen-dannhaltzusammen.
Es wirkt wie ein Traum eingepackt in Frischhaltefolie. Er darf nicht riechen, soll nicht altern, aber ohne Luft, mein Schatz, wird er doch ersticken. Träume wollen, ja müssen doch fliegen. Lass ihn doch raus, bitte, auch wenn er nass wird, bei diesem Wetter. Der kleine hat doch gerade erst die Augen geöffnet. Diese herrlichen kleinen, verträumten, halboffenen blau-grünen Augen in dem kleinen Gesicht, das japsen nach mehr aber nie zu viel, gucken uns an. Er will strampeln- aber da ist die Folie.
Der Tag an dem wir einsahen, dass es nichts werden kann, wenn der eine Flügel braucht, der andere aber eine Frischhaltefolie, denn das Jetzt und Hier ließe sich ja auf immer festhalten.

Und dann flog es weg. Lachte und weinte.

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