Du blickst nach unten. Dein Blick führt ins Bodenlose Nichts und endet auf den Steinen. Dein Genick schmerzt dir schon vom vielen herab gegucke. Deine Wirbelsäule platzt sicher gleich raus und reißt dir dabei gleich alle Eingeweide mit heraus.
Dein betäubtes Leben schallt dir in den Ohren, es zerreißt dir deine matschigen Gedanken. Wie sehr du doch wünscht sie würden endlich wieder knistern und toben, wie damals. Funken sprühen und eine Idee nach der nächsten sähen. Doch nichts. Matsch und diese bodenlosen Steine.
Wie sehr wünscht du dir alles anders. Wünscht dir Helden aus Romanen, Drachen der Phantasien, oder einfach nur eine verheerende Katastrophe, irgendwas, dass dieses brüllende Schweigen ins wanken bringt und die stimmlosen Dämonen verscheucht. Irgendwas. Einfach irgendwas, dass alles schrecklich ist, alles besser werden kann- FÜR ALLE.

Wo bist du nur stehen geblieben? Der zahnlose Tiger auf einer mageren Safari.

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