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Der Tag an dem wir es erkennen, dass wir eben doch nichts Besonderes sind-und dann eben doch, ein kleines Bisschen, zwischen den Zeilen. Wenn es uns fröstelt, den Magen verkrampft nur um uns am Ende des Tages, für diesen kleinen Augenblick, lächeln zu lassen.

Der erste Schreck, die kalte Welle die über uns schwappt, wenn wir es tief in uns fühlen. Dort, in Bauch. Ganz deutlich. Allein, in Gedanken, die keine sind, versunken sind-wir werden nicht für immer leben. Irgendwann, ja, irgendwann sind wir tot. Einfach weg. Und damit wird einfach Alles enden. Dieser Moment und keiner der dich in den Arm nimmt, weil er versteht und eben auch ein wenig Angst vor dem vielen Nichts, nach dem ständigen Alles hat. Der am Rhythmus deines Atems erkennt, da ist jemand gerade allein. So sehr allein.

Der Moment wenn wir begreifen, dass all der Stolz nichts weiter wert ist, es nie war. Er geht wie er kam, nur eben schneller. Und wir begreifen dann irgendwie, dass das doch alles nicht deren Ernst sein kann und beginnen zu lächeln. Wollen das jemand auch mal versteht.

Der kleine Moment da am Morgen, wo du weißt- irgendwie geht es nicht anders, aber wenn nicht du, dann kann sich keiner für dich wohl fühlen. Und du erinnerst dich wie das war, das Bäumeklettern, das Flüsseschwimmen und dass ‚wir sind schon groß‘ spielen. Weißt jetzt, woher die Alten damals wussten, wie Leichtigkeit geht- sie haben einfach euch zugesehen und sich erinnert.

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Schlaft gut, ihr Kinder des Zorns und ihr Elfen der Nacht. Und grüßt alle die wir kennen. Denn es ist alles was uns bleibt, dort zwischen den Zeilen wo sich nur die ganz Großen zu verstecken wissen.

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