Das Spiegelbild als bester Begleiter, das Zweifeln als engster Vertrauter. Beim Aufschauen erwarten wir so oft einen großen Knall, der verspricht – das alles hier, das passt so und soll genau so sein. Rennen als Volkssport, es geht um das bessere Leben! Hier noch hin, da schon gewesen, im Vergleich so viel besser -sieh, ich hab’s fotografiert.
Freundlich genervt verdrehen wir die Augen, gaukeln Neid vor und ahnen, dass kann doch nicht stimmen.
Andere können das anders und besser ausbaden? Wer sind die? Die vielen anderen?

Die Suppe wird trister, eine neue Modekollektion verspricht Besserung. Wer trägt hier eigentlich wen. Und dann ist da noch das warme Gefühl beim Abendbrot, wenn die slim-fit weggehangen ist und die einzige Frage die ist, ob denn am Wochenende etwas zusammen unternommen wird. Die schwache aber irgendwie trostreiche Erkenntniss, dass wir keine Werbung sind. Schnell abgenickt, wenig verstanden aber wenn man sich erinnert tausend mal besser als bei den anderen.
Was sagt man dazu?

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