Laisionen vorangegangener Liebesbekundungen zeugen davon, dass man kurz den Flammen nachgab, bevor die Zweifel kamen und alles in Schutt und Asche legten. „Sei’s drum“ murmelt der innere Bastard, die blöde Mischung zwischen kindlicher Zuversicht und den bärtigen Erfahrungen, die zwar nicht nur immer schlecht, beileibe unterm Strich aber leider viel zu oft schmerzhaft waren. Selbst wenn nur kurz.

 

Peinigen, mehr, schneller, heftiger, gib nicht auf, um des herzens Willen- denn wir wollen es schaffen. Es auch fühlen können. Und seien es nur die aberwitzigen Sekunden die aufblitzen, wenn wir zu ermüdet sind zuzuhören und nachzufragen. Aufhören uns selbst zu vertrauen und der Naivität hingeben.

 

Wir armen, die die wir versuchen zu tanzen um den Glanz von einst in uns zu spüren. Die wir mit einem Mal alles verstehen, was Denker uneinst als „Erkenntnis“ prognostiziert hatten. Wir können uns nur leid tun, die die wir neben all dem Adonis-Komplexen auch noch Lieben und, Gott bewahre, denken. Das ist kein Schutzschild sondern eine verfluchte Zielscheibe, die wir mit uns rumtragen. Oh, wir armen wir.

Kein Lied des Leidens könnte laut genug sein, um diesen Schmerz in Worte zu fassen, in eine Melodie. 5v6kvd

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