„hätten wir uns nur länger vorher kennen gelernt“

„ich liebe dich. Schon. So irgendwie. Nur fühle ich mich taub. Gefühlstaub. Aber ich liebe dich. Nur eben..taub.“

„Du bist so schön. Der schönste den ich bisher hatte. Aber ich kann das hier nicht. Du hast etwas Besseres verdient“

„Ich liebe mich ja selbst nicht mal.“

„Ich tue dir nicht gut, und ich hätte niemals mit dir…“

„Es tut mir so leid“

 

Selbstmitleid für alle. So öffnet die Pforten, lasst hinein all das glänzende Leid. Jeder darf. Nur zu! Zögern wäre gerade deplaziert. Denn wir verstehen uns so gut. Wollten wir doch ausreichen, irgendwie beweisen, von dem wir nicht wissen, wie es bewiesen wird. Verletzen, da wir ja sonst hätten verletzt werden können. Also, kommt her und erzählt eure Geschichte, ihr armen Lämmchen.

 

Wie tapfer wir doch präpariert sind. Nur um wieder heraus zu finden, dass man sich auf den Moment nicht vorbereiten kann. Und es immer weh tut. Tapfere wir. Die wir alle niemals einsam sind, aber in stillen Momenten schnell etwas anschalten- wir ertragen uns selbst nicht.

Könnten wir es- alles heraus schreien.

Könnten wir es- alles hinfort laufen.

Könnten wir es- alles hinunter spülen.

Könnten wir es- alles nicht mehr sehen- Licht aus.

Könnten wir es- alles weg tanzen.

Könnten wir es- eine Hand in die Luft, auf einem Bein hüpfen, wir werden gewinnen!

Dann wäre das Schöne nie so schön.

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