Die Hand wird gereicht. Sie zittert, sieht hübsch aus, gepflegt, irgendwie jung, und herrlich schwach.
Was sie da reicht ist eine Mischung aus hochprozentigem, Lachen, ironischem Halbwissen und dämlichen was wäre wenn Gerede der anderen.
Der Mund, der zur Hand gehört, kennt Abenteuergeschichten. Nicht mal von weit her, denn es gibt sie, die Abenteuer vor der Tür. Der eigenen. Dein fragender Blick ist die erhoffte Aufforderung der Anekdotenfreigabe der Hand. Und so bekommst du nebst wackeliger Hochprozente auch massig indirekter einstiger Momente kredenzt, im Schein vergilbten Barlichts, dass Anekdoten so überdrüssig geworden ist mit der Zeit.
Der Streifzug der großen, tragischen Geschichten, unerwartet von solch einer schönen Hand, irgendwie einladenden Lippen und leicht verträumten hellblauen Augen, nimmt dich ein. Die Prozente des Gereichten werden gleich dem Lichtschein- es gehört dazu.

Die Konjunktive erschüttern selbst dein durchweichtes Hirn mehr und mehr mit dem Wissen, dass du hier nicht hingehörst. Weltenreisen als Wunsch, dies und das als Vorwand um traurig zu sein, das ist kein Gulliver, das ist Big Fish. Du bedankst dich höflich für die Getränke, auch fûr die Geschichten.
Welch schöne Hand denkst du noch, welch tragische Wendung.

Advertisements