Husch, hinaus wankender Leichtmut. Alles entgleitet dir. Vollkommen egal. Eben so wie immer. Das Chaos als einzige Lösung gegen die Besinnung auf Verzweiflung.

Und du packst sie zusammen. Alle Sachen. Ziehst sie an, mehrere davon, es ist kalt geworden. Hast diese Bilder im Kopf, die so laut sprechen, dir versprechen. Aber du hast aufgehört zuzuhören. Und angefangen selbst zu machen. Denn egal ist es sowieso. Und dass weißt du, und lachst, jetzt wo du alles angezogen hast. Wirst du leicht und schwebst, wie früher, lächelnd durch die verschlossenen Räume und streichelst den einsamen Riesen und schlafenden Weltenbummlern über Wange und Stirn, wünscht ihnen eine gute Reise und vor allem Mut zum wieder Weitermachen. Unverhofft kommt selten? Du musst kiechern und verlierst dabei deinen letzten Milchzahn. Wenn nur alles so egal wäre.

Stolz bleibst du so verwundert, schwebend vollendet, disskutierst da nicht länger drüber, bist genau so tough wie die pornosüchtigen Mitbewerber.

Der Tag neigt sich dem ende, aber du bist es satt, dich ständig zu beugen. Du willst einen Ratschlag. Mache einfach weiter. Immer weiter.
Wenns dich zu sehr juckt, dann kratze es eben aus, das Auge…vielleicht siehst du dann auch zum ersten Mal klar.

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