3 Stunden vor dem Monitor. 1 1/2 Stunden auf den mini Monitor des Handys. Blick hin und her. Volle Konzentration.

Dann irgendwann, raus. Die Häuserdächer werden zu Silhouetten in dem verschwindenden, orange-lila glimmenden Licht, da, irgendwo oben. Die Kräne versauen so ein bisschen das Ambiente. Doch Kuppeln und tolles Licht begeistern. Zeitlos. Vögel fliegen auf. Ein Bild wie…ach ja. Trotzdem. Schnell gucken. 4 1/2 Stunden starren. Aber keine 10 Minuten staunen, ohne weiter zu fliehen.

 

Ein Vogel kotzt aufgeregt in die Ecke, eine Taube ertränkt ein ohne Ende brüllendes Kleinkind in der Urinpfütze von Sylvester und ein Penner zieht seelenruhig einen faulen Zahn aus dem Mund seiner Bulldogge. Man merkt, Weihnachten ist vorbei.

 

Also, was haltet ihr davon. Ein bisschen Drogen nehmen und wieder normal werden. So wie alle anderen auch, abrehen, na endlich, ohne diese ständige Dauerproduktivität.

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