Denn wir sind nicht unsere Eltern, wissen es nicht besser. Wir haben unsere eigene Romantik, die uns nur zu gern im Stich lässt und sich einschleicht, wenn uns gerade nicht danach ist. Weil wir so schnell rennen wollen, aber die Aussicht zu schön ist um jetzt die Augen mit Schweiß zu benetzen. Wir sind nicht die Zielstrebigen, für die wir uns ausgeben, sondern einfach nur verdammt unruhig und haben Angst das hier und Jetzt zu verpassen. Nein, das ist nicht unsere Schuld. Wie denn auch? Wir haben uns das nicht eingeredet.
Also suchen wir wie die irren nach neuen Helden von gestern, denn das Morgen gibt es mal wieder nicht.

 


Wir sind auswechselbar geworden. In Beziehungen, bei Arbeitsplätzen, denn alle sind auf einmal brillant, absolut kreativ und so witzig. Wir lachen uns tot. Haben mit dem Rauchen aufgehört, nehmen keine Drogen mehr, lesen anspruchsvolle Literatur und verstehen nicht mal die Pointen. Oberflächliches Geschwafel während sie mit Nasenbluten auf das Mittagessen wartet.

Was sind das für neue Freunde, die wir da haben? Sie können eigentlich nichts, schreiben Dinge, die schnell verpuffen, haben Anekdoten die keiner nachvollziehen kann und Ziele, die als „weich“ gelten. Wir können alles so fantastisch falsch machen, sind zu häufig fehl am Platz und stehen laufend im Weg. Und soll ich euch was sagen: das soll uns erstmal jemand nachmachen!

 

 

Advertisements