Lehrreich: Wer weniger hat, kann kaum noch was verlieren. Nur wer viel hat verliert viel. *Aha*

Diese Woche auf dem Speiseplan der Erkenntnis: Enthaltsamkeit & Gelassenheit.

Weniger von so ziemlich allem in der Hoffnung mehr von vielem zu bekommen, das man sonst vernachlässigt, aber was uns an trüben Tagen ehrlich lächeln lässt und Freundschaften zu dem werden lässt, was sie sind.
Das klingt ekelhaft nach einem Neujahrsvorsatz- das macht aber nichts. Idealismus sollte nicht nach dem ersten Tag des 12 monatigen Kalendariums im Boden versiegen. Pläne brauchen Zeit schimpft die schlaue Fachliteratur.
Platzt leider alles wie eine Seifenblase, wenn man sich mal wieder aufregt. Und sei es nur über die übersehene Einfältigkeit einst liebgewonnener Menschen, deren purer Egoismus. Ja, es macht es einem leicht, sie in „es war einmal“ einzusortieren. Nein, es macht die gesamte Kiste nicht leichter.
Wo sind sie, die Versprechungen des Großen und dessen Erfüllung?

Wir sollen, können, werden und müssten. Also, wo bleibst du?
Ja- seufzt du mit gesenktem Haupt, ich habe es verstanden. Ist eben nicht einfach. Und eure Ziele sind nicht meine, eure Welt nicht meine, eure Interessen langweilen mich nach einem Abend ausführlicher Plauderei, euer Durst nach Betäubung ist unstillbar- bei mir ist es nur der Durst nach mehr. Mehr Leben, mehr Sehen, mehr Reisen, mehr Menschen, mehr Geschichten. Ich werde nicht satt.
Womit wir wieder bei Punkt eins angekommen wären.

Stellt sich nur die dezente Frage, ob auch die Lust nach eigen definiertem Leben in die Schranken gesellschaftlicher Enthaltsamkeit quetschen muss? Das muss wohl jeder für sich selbst beantworten, denn unser einziger Richter in diesem Leben sind wohl- wir selbst. Es sei denn wir bauen ordentlich Scheiße und landen im Knast. Aber das ist so platt, dass man es eigentlich gar nicht schreiben darf.

 

Mit dem fortfahren was du am besten kannst. Improvisieren. Es gibt Regeln, aber nicht für`s Leben. Abgehakt. Verstanden. Wer gut tricksen kann, liefert die beste Show. Und packt dann ein und sucht sich ein neues Spielfeld. Niemand kann dauerhaft vor ein und demselben Publikum trumpfen. Das wäre wahre Illusion.

 

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