Die Rolling Stones waren deine Lieblingsband- du hast ihnen gehlaubt. Wann sind sie nur so alt geworden. Lieder können nicht altern- dachtest du. Du stehst zwischen deinen eigenen Fronten, potulierst fremde Statemants als deine eigenen und hast deine Willensstärke im Spiegelbild verloren. Das laute Singen ist dir vergangen in dem Augenblick, in dem du gemerkt hast, welche Bedeutung hinter den Worten zu der Melodie steckt.
Du warst lange so glücklich, zumindest so überzeugt davon es zu sein, dass alle, die dich kritisierten, kehrtwendend ein Bombardement an gekonnten Floskeln zurück an die Stirn bekamen.

Dein gestählter Körper war genau so lange beeindruckend, wie Sommer war, doch schlich sich der Winter an und keinen um dich herum schien es zu interessieren, welcher Muskel wie deutlich zu sehen ist.

Deine Welt stand Kopf. Du wusstest- so nicht, aber nicht wie weiter. Dabei bist du so ein kluges Kind. Du hast so viel gelesen, verstanden, erkannt und nachvollzogen. Nur diese Realität ist nicht deine.
Dieser Krieg ist dir neu, die Regeln zu viele, zu anders, zu un-du.

Deine Schönheit reicht bis zur Eingangstür, dahinter bleibt sie Fassade. Wann hat die Welt sich nur so verändert?

Du suchst und fragst, aber hörst nicht, was du hören möchtest, das macht dich verbittert. Klassenbeste ist vorbei, der große Reset nach Zeugnisübergabe, alles auf Anfang, vergiss was du weisst, lern was du kannst und am Ende steht immer das Große oder Nichts.

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