Regen, Blitz und Donner, Hagelschauer, Unwetter, Flut und Sturm, peitschender Hagel, vom Regen in die Traufe. Fallende Temperaturen, die Liebe unseres Lebens, nur für diesen kurzen Moment, bis zur Erschöpfung gerannt nur um zu erkennen, verliebt bis über beide Ohren, Orkane, Wolkenburgen und Hitzewellen. Das Schnelle immer so wunderschön, viel zu schnell verschwunden, auf Wolke sieben und das in Rosarot, wie konnte man das nur überfühlen all die blinden, unnützen Jahre. Die Karriereleiter hochgekrakselt, das viele verpasste Leben, es war die Zeit so viel und so toll, keiner hatte damit gerechnet, woher sollten wir wissen das es so kommen würde, und jetzt ist es da und schaut euch das mal an. Das eigene Urteil gebildet, über den Haufen geworfen, die andere Seite der Medaille, nur nicht zu kurz kommen, tief durchgeatmet, auf das Beste hoffen, das Schicksal selbst in die Hand nehmen und langsam bis 10 zählen. Losgerannt und hingefallen, aufgestanden, die vielen Bandagen, deine Augen, so wunderschön und tief wie ein Meer, wo hast du nur all die Jahre gesteckt, jetzt keine Reue empfinden, wenn du das willst, Reisende soll man nicht aufhalten.
Erschüttert, erwacht, erstaunt und erzürnt, verzwickt, verdonnert, verbannt und schon wieder- verliebt. Das Große, das Ganze so viel und zu wenig, anhalten, zurückspulen, Pause machen, die Ausfahrt verpassen, der letzte Zug ist abgefahren, gerade raus, tut mir leid, und irgendwie doch nicht.

f8d231427b0bcf83cca0462f5def8b
Was soll das nur werden, in all dem Getümmel, sich selber zu finden, und wieder nur zu wundern ob das nun das Ziel ist oder eine alberne Zwischenbilanz. Die dritte Midlifecrisis, so viele es sollte so wenige es ist, so viel schon gewagt, und weiter geht’s, spring auf auf den Wagen, bleib nicht stehen, Stillstand ist der Tod und Veränderung die Norm.
Das siebentausendste Weihnachten unter diesem ollen Grün, warum keine schönen Topfpflanzen, ein lauter Hund, so viele Gerüche, Licht an und Licht aus, ein neuer Tanzkurs beginnt, endlich mal was, bei dem man aufspringen kann und sich selbst im Spiegel betrachten, klare Ansagen und ein klares Ziel. Koffer gepackt und losgezogen, nicht nach hinten gucken, niemals umdrehen, stark bleiben, sich selbst was beweisen, älter werden wir alle aber was du kannst- das kannst du.
Es wird immer mehr geben als man begreifen kann, fassen und verstehen, erkennen will. Dabei sein, außen vor, eingebildet, Besserwisser und Eigentor. Der große Tanz, so glamourös, auf dem Vulkan, der Geruch von Asche, verbrannt verkannt, aber ein hübsches, spektakuläres Handyvideo gedreht, damit die anderen es es teilen können, Klicks sammeln und sagen können- hey, ich war doch auch dabei.

Ich brauch eure Hilfe nicht, ist denn da einer? Warum hilft denn hier keiner…

Advertisements