Der Tag an dem ich dachte lasst mich alle in Ruhe. Die Woche in der ich keinen Besuch mehr empfing. Der Monat der zur Einöde wurde und von dem ich mehr gelernt hatte, als von den ganzen dämlichen Anekdoten der letzten paar Jahrzehnte. Der Fisch, der alleine genau so bescheuert schmeckt wie zu zweit, dritt oder noch mehrst. Der Wein der nicht mehr taugt als für den Augenblick, in dem man beginnt verschwommen zu sehen und sich an seinem eigenen Geschlecht rumspielt. Am nächsten Morgen brummt der Schädel und das Höschen ist ja doch wieder feucht.

Der Tag, an dem ich nichts mehr wollte als so wenig wie möglich und davon das Meiste. Einsam tauschte ich ein gegen Allein und fand das gar nicht mal so übel. Trotz der vielen Schreie Cassandras aus J’s, S’s, M’s und R’s Mund. JZ war der Einzige der Verstand und mir die Empfehlung für ein Schloss gab, niet- und nagelfest. Jetzt aber nicht das Fest, dass ihr denkt, ihr Charmeure.

Der Tag, an dem ich jede Unterhaltung brach liegen ließ und nicht mal eine Träne sich in mir breit machte. Das war eine Erfahrung, die mich bis in meinen Dickdarm verfolgen sollte, so verwundert war ich selbst darüber. Mit dem Schlimmsten hatte ich gerechnet, alle Achtung, so viel hatte die Außenwelt mitreden dürfen, und so wenig hatte sie Gehör geschenkt weil es sie mal wieder nicht interessierte. Wie es sie eigentlich nie interessiert, außer JZ, und für diese Ausnahme im Leben bin ich so dankbar dass ich ’ne ganze Häuserwandfassade ablecken würde, nur damit der Rest es endlich schnallt.

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Mit dabei ist nur was für die, die auch was sehen und dabei was erkennen; Das ist aber eine verschissene Seltenheit geworden Heute und Zutage sowieso, also was meckern die wackelnden Knie eigentlich immer. Geht raus, knutscht ‚rum wie wild, macht was auch immer eure verdammte Leere füllt, aber hört bitte auf anderen eintrichtern zu müssen, nur um eure eigene pseudo-Meinung zu kultivieren, dass es ein sau geiler Habitus ist, und ein must-have, damit man das scheiß Leben fühlt, es euch gleich zu tun. Das ist bullshit, denn glaubt mir- ich fühle das Leben. Ob’s mir jetzt passt oder nicht.

Der Tag, er war da und verwirrte mich, vielleicht auch verbitterte? Was ja egal war, die Tür war verschlossen und außer JZ hat’s doch keinen interessiert, man war ja nicht dabei. Es stellte sich raus, dass das mit dem Interesse im speziellen eine Sache für sich war, gab es dies nur extrem selten, wie eine vom Aussterben bedrohte Spezies, die weise, plüschig und langsam, extrem langsam sozusagen, sich forbewegt- denn dann sieht sie mehr und wo anders ist auch nur ein anderes Hier. Die Erkenntniss des Tages. Oder Der Woche. Wie dem auch sei. Schönes Wetter war nicht gerade angesagt, aber wen kümmert das denn noch in dem neuen Porsche…

 

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