Klemmschwester, Medizinmann, Frühzeitmutter, du Hemd, sensationell dieser Krampf hier.

Weggelaufen, so so schnell, immer mehr, immer schneller, trinken, Sex, gähnende Leere und eine Perspektive von hier zum nächsten prallen Hintern, bis zur Wand, fertig- Fenster auf.

Nur um zu sehen, ob du glücklich warst.

Gefragt und gesagt, Zeugnis geholt bis zur Erschöpfung gekämpft, an der Spitze gewesen, Träume verjagt und sich selbst verloren. Eins aufs Maul gegeben, zurück bekommen, am stärksten, das wird schon, glaube an dich, durchgezogen, gestolpert, mit angehaltener Luft ab in die Spitzenleistungen- wir ‚zeigens den Wichsern.

Nur um zu sehen, ob du glücklich wirst.

 

Michelle Hughes

Arm angezogen, voll Karacho gegen die Wand, der erste Bruch deines Lebens, die Party des Jahrhunderts, wer nicht dabei war ist ein Loser, kategorisch und simpel rockt heute Nacht und wer will schon Morgen, die alte Scheiße ist so was von gestern. Den Penner verschlagen, Held der Nation, du bist ein kleines Kaliber, nur kümmert es deine Mutter nicht, wenn sie anruft und fragt, wie es dir geht.

Nur um zu sehen, ob du glücklich bist.

Visionen zum Teufel gejagt, in die falschen Hände gegeben, Herrgott, wir haben doch alle mal solche Fehler gemacht, warum soll’s bei mir jetzt so schlimm sein? jeder baut doch Mist, nur diesmal, dieses eine Mal, kapier es du Arschloch, ging es zu weit, das war zu viel, irgendwann ist Schluss und das ist deiner.
Entscheidungen treffen, mit den Konsequenzen leben, willkommen du bist erwachsen und jetzt sieh selber zu wie du da wieder raus kommst.
Dein Vater so alt, die Rolling Stones laufen Platte auf Platte ab in diesem veralteten Holzkasten, er lächelt, guckt dich an und will es dir sagen. Du zögerst, weißt nicht, ob du das auch hören willst, er hat so schwache Hände, der Herbst des Lebens.

Und am Ende ist es dir Umarmung die dich aufatmen lässt.

Nur um zu sehen…

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