Nach dem lauten Knall und dem schrillen Schrei, der die Nacht in zwei Teile geschlagen hatte, bist du erst mal still geworden. Hast dich hingesetzt, auf den Bordstein, den leichten Geruch von Urin in der Nase, und bist sitzen geblieben. Einfach so.

Zusammen gebrochen. Für immer: ver-sprochen.

Wir hatten uns verstanden, fingen an uns zu verstehen. Verloren uns aus den Augen, um uns dann besser zu sehen.
Liefen lange Wege zusammen, weite dann getrennt. Lachten manchmal eher leise, dann wieder ungehemmt.

Deine weißen Zähne und dein traumhafter Körper, dein vorsichtiges Laufen, dein Witz und dein Biss.
Dein Wille zu stark und dein Herz noch viel stärker, gabst du mir den Traum so zu sein wie es ist.

Zum Teil auf der Flucht, zum andern auf Suche, das Glück nicht verlieren, das Leben nicht verfluchen.
Haben wir uns verbündet, auch wenn nur für Kurz, zusammen sehr tapfer, allein kurz vorm Sturz.

Zwei die es ehrlich meinen gegen vier total verlogen, bei Wein und Musik und Kerzenschein,
Arm in Arm zwischen den Zeilen niemals verbogen, haben wir’s noch immer nicht gelernt:
Jetzt alleine zu sein.

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