Und was machst du, wenn der Glaube abfällt von dir, wenn du durchatmest, ohne zu riechen, du feststellst, dass alles vollkommen in Ordnung war so, und Hoffen schöner ist, so viel schöner, als Vermissen.
Und du rennst und du fällst, und du kriechst und du lachst, bist es einfach so satt rum zu heulen, das Leben so schön und so scheiße, so krass ist. Dein Nachbar fährt Taxi und schreit beim Telefonieren.
Ein Leben, das keins ist, und eines, das nicht gewollt, dann wieder du und dazwischen eine kurze Pause; zum Warten und Grübeln und was da so kommt, zwischen Stühlen, und Tischen und eingefallenen Fabrikschornsteinen.

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Die Beine wurden dir gebrochen als du acht Jahre alt warst, Peter Pan konnte dich nicht finden, aber du hast es einfach immer noch nicht voll, den Kragen vom Lieben, der Freundschaft, Vertrauen, Geduld, vom Kämpfen und Binden.

Und es wird kommen, zu dir, nicht zurück, sondern ganz neu, ohne Anzug, kein Kostüm, sondern nackt und ein wenig scheu, wird dich nehmen an den Händen, Lachen und sich bedanken, dass du da bist, dran geglaubt hast, mit Geduld und das Bett frisch gemacht. Fischstäbchen essen, einfach so faseln, kühles Bier und ein wenig Wein, so viel zusammen, ein klein wenig allein, aber nie verloren, nicht einsam, nicht verlassen, sondern mitten drin, auf dem Balkon des Lebens.
Streunend durch die Straßen schlendern, im Anschluss mit vollem Magen, frohen Mutes, und so glücklich, weil noch nie etwas verpasst, das Leben kann man nicht verpassen, Hand in Hand zynische Witze reißend. Mit den Mücken um das Licht tanzen, sehen, so geht’s halt auch, mehr wäre eine Lüge, aber das hier ist so wunderbar, und Wunder lügen nicht. Denn sie wissen nicht, wie das geht.

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