Eine Ära geht zu Ende, volle Plätze leeren, Köpfe füllen, Gefühle überschlagen sich, die Hoffnung kichert sich dezent ins Fäustchen.
Helle Schatten erinnern, ein wenig Blut an der falschen Stelle des Herzens tritt aus, ein wenig Weinen erleichtert.
Dinge bleiben Dinge, bleiben Dinge, bleiben… ein Stück von einem selbst, hier eines, da ein anderes.
Gefüllt wird zu geleert, tausend Mal angesehen kehrt den Rücken, zieht sich das immerwährend schwarze Shirt über, bindet sich die Schuhe fest zu, streicht sich mit gekonntem Griff durch die Haare und verlässt den Raum. Den anderen auch. Und den, ja den, den auch.

Alles sieht so aus wie immer, die Augen vielleicht für immer geschlossen halten, dann bleibt alles beim Alten.
Ein letztes Mal geschluckt, ein letztes, dauernd ein letztes, jetzt schon wieder, runter damit.
Das Herz ist stärker geworden. Es pocht voll Leidenschaft. Das ist neu.
Weiß, es muss immer etwas enden, damit etwas neues entsteht.
ik
Und man versteht, wie man dort steht, versteht so gut, und so tief, und dann wieder muss man sich Mut fassen, ihn greifen, und fest halten. Er wärmt, wie eine Jacke, legt sich beruhigend über einen, denn egal was passiert, das was war kann einem keiner nehmen.
Danke. Für das was war.
Denkt sich das Herz.
Und fickt euch. Aber auch dafür-danke. Denn ohne all das, gäbe es all das andere nicht.
Denn das ist was passiert, das war es schon immer. Und es tut saumäßig weh, und ist unbeschreiblich schön.
Diese Sache mit dem Leben. Und der Liebe.

Und wenn man wieder kommt, ist alles anders. Und das wäre es auch, wäre man nie gegangen.

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