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Sanft gelandet. Unsanft erwacht.

Ihm tut es in schönen Momenten immer weh. Es sei so ähnlich, wie eine Chance, die man verpasst, aber weiß, sie wäre wunderbar geworden.Oder eine Trennung von einem wirklich tollen Menschen. Ein softcore Herzbruch. Er möchte die Momente dann mitnehmen, so dass er sich an ihnen satt sehen und fühlen kann. Der Kloß im Hals, beim Abschied, ist wärmend und Papier schneidend zugleich.

Er holt aus.

Fliegende Träume, umnachtete Küsse, eine heimliche Umarmung und zu wenig Sinn, nichts gescheites aber viele Gefühle, „lass dich vom Herz treiben du schönes Geschöpf“. Aus der Asche des Phönix, aus den Tränen der Madonna, den Strahlen des Mondes und dem Blut der vielen Menschen.

Und weiter.

Der Niedergang des Denkens kräuselt sich seinen Weg durch die wirren, aber einfachen Buchstaben der bunten Blätter. „Da fährst du hinab, zurecht geschnitten. Vor dir versinkt das Silber, das Eisen, über dir der Quell all dessen. Dein Großstadttraum aus Zuckerwatte, wenigen Kalorien, nachgebesserter Gesichtshaut und Kilometer nach Kilometer auf nicht als zum Stillstand verfluchten Maschine. Willkommen im Paradies. “

Schwadroniert.

Alles was wir wollen sind deine Farben und dein Lachen, der Rest ergibt sich von selbst. Gefangen im Selbst, eingesperrt in deinem Tempel der Paradoxa, Narzissmus und Selbsthass.

 

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