Es hat sich herangeschlichen, das Fest, der Moment, die Augenblicke, das Klingeln, das Türöffnen, Hereinkommen ohne Schuhwerk. Gesetzt, gegessen, getrunken, erst hektisch und innerlich verpsannt, dann unsicher Witze zum Besten gegeben, in der Hoffnung, nicht als Clown abgestempelt zu werden, oder Eros damit einen never coming back Emotionsarschtritt zu verpassen.

Deine Hand ist so warm. Das fehlt.

Den gleichen Humor, und du denkst dir, Mensch, wie oft lacht man denn noch zusammen. Unkompliziert „es ist leicht, also lass es leicht bleiben“. Aber es ist nur hinter vorgehaltener Hand leicht, wie so immer, wie so oft, oder: wenn nicht sofort, dann eben später.

Die Berührungen haben gereicht, es war schön.

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Da rollt ein Zug, der zu entgleisen droht, vielleicht nur in meinem Kopf, dass kann ich ja nicht sagen, in einen fremden Bahnhof ein. Es duftet nach lila, roten und gelben, im Saft stehenden Honigblumen, nach frisch gemähtem Gras, und das alles im Herbstwinter.

Aus den Worten und zwischen den Zeilen tropft es, aus den kurzen Augenblicken, und den langen schleicht es sich, aus den Schmunzlern und kleinen Witzen purzelt es, das falsche Glück, das nichtsollen aber Wollen.

Das Schönste ist das, was die Erotik verspricht, wenn sie angezogen ist und bleibt.
Lassen wir ihr dieses Mal ihre Kleidung.

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