Traumwelten aus Federn und Asche. Alpträume mit Lederjacken aus zerissenem Netzstrumpf. Innerlich im Gestern, gedanklich verstreut, gerade noch da, gleich wieder weg.

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Ins Dunkle geflohen, auf deinen kalten Thron, aus Hass und Neid, sitzt du da, die Beine breit, die Waffen gezückt, wartest auf den nächsten Knall, das nächste explodieren, um dann raus zu gehen, lachend, schießend, zwingend die anderen, auf alle Vieren, zu weinen, schreien und dir unter Tränen zu verzeihen.
Doch dann, sieh an, Lärm um dich herum, alles flog hoch, Krach und Kabumm, stand da, wie aus dem Nichts, ein Schloss voll Lachen und im Vorgarten Eden, traust du deinen Augen kaum, hüpft ein kleiner Traum, sitzend auf einem Glitzerbaum, heiter im Kreis, auf der warmen Fläche aus Eis, weiter bis zu deiner Nase, drückt auf die Spitze und in der Hitze dieses Gefächts aus Staunen und Bangen, kommen Gnome, im chore wunderbar klingend ein Liedchen singend, aus dem Eise empor und verzücken auch noch das Ohr, erst das Linke dann das Rechte, nimmt der Baum mit einem Ast, kaum ward deine Nase gefasst, deine Hand, dann die andre, sanft zu sich, und summent, nicht brumment, pendelst du mit, dem Geäst, den Gnomen und der Melodie, auf Zehen ganz leise, als müsst man die Greise, schlafend und ruhend, schonen, über’s Eis zum großen Tor mit dem Geheiß, nun, frei von Waffen es zu schaffen, ohne Gräul und Hass, hinter den Ohren noch ganz grün und die Buchse nass, Eintritt zu bekommen um tanzen zu lernen, den Flug zu den Sternen, die sich endlich wieder trauen, nach geraumen dunklen Jahren, da oben, herauszukommen und zu toben, strahlen und leuchten, diesen Flug zu bekommen, um den armen Banausen, die keuchten, von den Knien auf zu helfen, und vom einstigen Schrecken zu erlösen und zu zeigen dass aus dem bösen nun ein Ritter im edlen Gewandt, befleckt mit der Schand, aus hundert Jahren Furcht, versuchen will, die Schuld zu begleichen, das Wasser zu reichen, die Hand zu geben und zum bessren zu streben.

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