Du hast mich festgehalten, nah gehalten, angehalten,
Du hast gesagt, so wie es ist, so ist es gut,
Du bist gesprungen von den höchsten Dächern, höchsten Brücken,
um mir zu beweisen, du bist gut.

Ich hab dich angeschrien, angelogen, angefaucht,
Du hast gelacht und mich beruhigt,hast meinen Rücken sanft zu schweren Zeiten,
gekrault und gesagt, dass stehst du durch.

Du bist gerast, so schnell du konntest, um hier her zu kommen,
Hast alles stehn und liegen lassen dort vor Ort,
Bist mit dem nächsten Zug von so weit weg zu mir gekommen,
Um zu sagen: bald bist du fort.

Nein, so kann und wird es niemals sein. Lass meine Hand nicht wieder los.
Manchmal, so selten, haben wir das Glück, dass jemand da ist, schwerelos.
Dann ist das Herz gerettet, wenn auch nicht für lange Zeit,
Für den Kopf endlich Ruhe, nach dem Sturm.
Dann hat die Seele nach so langer Zeit, Gelegenheit sich auszuruhn.

Du hast geopfert deinen Raum und Platz,
Du hast geschenkt ihm Nacht um Nacht,
Du bist das Beste was er jemals hatte,
Du bist das Beste, sei für ihn die Letzte,
Du Riesenschatz.

Die Zeit wird kommen, macht sie immer.
Die Zeit wird gehen wie auch sonst.
Das Loch wird hämmern, dein Verstand und Herz,
Und du wirst flennen, dieser Schmerz.

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