Dieses Gemurmel, eigentlich eine Meinung, aber nicht gut verpackt. Von einem falschen Lächeln begleitet und einer aus der gesellschaft geformten Wichtigkeit. Was das heißen soll? Wichtig. Persona non grata ist wichtig. Enorm. Durch das Einst. Nur glänzt sie im Hier und Jetzt weder durch irgendwas menschliches, noch durch etwas, das man bewundert. Nichts. Alles was es zu bewundern gab, liegt Urzeiten zurück. Die Worte überschlagen, Sätze jagen sich und die contenance hat ein Päuschen eingelegt, es wurde ihr zu viel in dieser schlechten Gesellschaft. Hat sich hingesetzt und möchte von hier an nicht weiter.

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Dieses Gestammel von wegen „mehr“ und „deshalb“, gewürgte und selbstherrlich zwischen den Zähnen herausgepresste Halbsätze mit Inhalten die mehr welche sein wollen, als dass sie welche sind. Vielleicht weil sie’s nicht können. Die Inhalte. Aber vielleicht auch, weil es Unsinn ist. Speichel gilt zu trocknen, sonst wirds entweder sehr rutschig, oder sehr ekelig. In diesem Falle beides. Und trotzdem: dumme Gesichter, wenn man die Spur wechselt. Und die wundern sich dann, wenn man dumm zurück blickt, auf sich, auf die Spur, auf die Straße, den Weg, der rutschig ist wie eine vereißte Schnellstraße des Lebens, auf der man früher oder später gezwungenermaßen gegen die Wand fahren muss. Oder man wechselt die Spur. Von der keiner weißt, wie sie heißt, oder wohin sie führt, was das soll, wofür die da ist, und wo die herkommt. Niemand. Aus Bequemlichkeit, vielleicht. Aus Mangel von Mut, meistens. Aus Angst vor dem Ungewissen, wahrscheinlich.

Das verdammte Gestotter geht dir einfach auf die Nerven. Das Wort einfach hat nichts in deinem aktuellen Status Quo zu suchen, deshalb suchst du es. Dann findest du es, endlich, aber du verstehst es nicht.

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