Und schon wieder bist du da, streust Hoffnung in die Girlanden voll Zucker mit der Hoffnung, dass es nicht zu Regnen beginnt. Ein magischer Anfang verzaubert einen weiten Weg.
Nebenbei stolpert ein Pendant herein und kopiert die wichtigen Dinge im Leben, es sieht sogar so aus als wäre es echt. Geblendet, so wie es halt ist, wirkt es, toll, überwältigend, einnehmend..nur eben nur ein kleines bisschen schön. Ein kleines bisschen. Kleines, mini kleines bisschen.
Ein Echo ruft von hinten, heiser und du leicht betäubt, ein bisschen ist nicht viel, ein bisschen nicht.

Zerschollen lässt du dich dann treiben in dem Fluss voll schmieriger, verschwommener Lacher, krummer Lächler, prüfender Blicke und suchenden Händen. Kaum Halt, aber Zittern.

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Unter Blicken und prasselnden Fragen, brennender Haut und einem leeren Becher, dort wo noch scharf geschossen wird und tapfre Herzen sich durch all die Wahrheiten von Tag ein Tag aus behaupten, dort willst du hin, dort willst du sein.
Mit dabei und mittendrin im Kugelhagel ohne große Angst mit weit geöffeneten Armen und endlich breitem Lächeln, einem Summen auf den Lippen, damals war es einen scheißdreck besser. Damals war es nur damals.
Keine Erlösungsrevolte, keine Seelenheilrevolution, nur ein leises „ich hab dich so gern, bitte bleib hier, das ist mehr als ich mir gerade wünschen kann“. Anders als alles. Besser als vieles. So viel neu und so wenig Schlaf.

Eine alte Platte, ein bekanntes Gesicht, eine vertraute Stimme und ein vertrautes Problem das nicht deins ist, holen dich wieder zurück dorthin, wo es sich irgendwie so anfühlt als könnte es Zuhause sein, auch wenn du nicht so wirklich weißt, wer dieses Zuhause erfunden hat und was das eigentlich sein soll.

Soviel gelernt stolpert das Wissen wieder mal über die Sorgen und Vorstellungen, die neuen Tatsachen und alten Dämonen, um dann wieder Halt zu finden, dort draußen, bei lauem Wetter, der Ahnung, es gab schon schlechtere Tage.

Die Drinks werden warm, die Kerzen brennen ab, die Kohle wird kalt und die Mägen sind gefüllt. Endlich mal ehrlich sprechen, ob es weh tut? Vielleicht, aber woher soll man denn sonst wissen, ob es sich lohnt, oder nicht? Bis du sie findest, die ruhige Melodie und den sanften Rausch der dir eine Ahnung davon verschafft, dass Gelerntes nur Gelerntes bleibt, hin und wieder wappnet, aber auf den Moment nicht vorbereiten kann.

 

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