Viel mehr Loser müssten wir sein. Bereit um abzubrechen, bereit aufzubrechen, um in fremde Welten einzubrechen, rumzuforsten und sich umzugucken, zu wenig zu verstehen weil der Wissenshunger zu groß ist. Wieder die Randgruppe bilden, aus einer Person, vom Zaun aus erst mal zugucken nur um sehr viel später festzustellen, zu merken, dass man immer Teil des Geschehens war, denn ohne einen selbst, wäre es all das, wie es war, nie gewesen.
Viel mehr davon müssten wir wieder sein, voll Schrecken und Furcht vor dem was da draußen ist und von dem diese ominösen „allen anderen“ immer sprechen, uns erst recht befeuert da hin zu gehen und eben noch mal, noch mal, und noch mal auf die Nase zu fliegen. Mal leise, mal laut „scheiß egal, aber weh getan hats trotzdem“ zu rufen, schreien, sagen oder lispeln. Aber niemals nicht den Mut verlieren.

Die tapfersten Aufgeber sollten wir wieder werden um etwas Neues zu starten. Nicht aber Herzensbrecher, das nicht. Aber Hinschmeißer und Anpacker.
Bereit werden dass es so wichtig ist verinnerlicht zu haben, was fehlt, um eben genau aus dieser Leere schöpfen zu können. Loser um des Verlierens wegen. Vollkommen egal wieso.

Lasst uns mal wieder verlieren, um Lebenswillen.

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