Es wird morgen im Land der Immerträumer und Leichtfüßler. Endlich bricht ein Licht herein, dass dir flüstert, alles wird gut, schön, leicht und wird gehen. Einfach funktionieren, weil es eben auch geht. Und weil es irgendwann zu viel ist mit dem vielen Hin und Her, Wenn und Aber.

Zum tausendsten Male wird das Handy geprüft und nicht auf das Herz gehört. Gehofft das blinkende Nachrichten mehr Vertrauen schaffen als einfach mal still zu sein, weil so viel zu sagen gibt es selbst am Ende der Welt nicht. Vielleicht sogar mehr: es verschlägt einem die Sprache und narkotisiert auch nach 10 Stunden Schlaf noch.

Also musst du lernen, wie immer, denn alles ändert sich, wie immer, und du musst wieder und wieder auf dich selbst hören lernen.

So schnell so leicht gesagt. So viel so schnell von den Lippen gegangen. So oft so viel mehr erhofft und gelernt sich mit noch viel mehr zu arrangieren. Man hat immer die Wahl: was für eine beschissene Lüge.

Ein kleiner Moment, in dem man merkt: das ist es, das will ich, und vielleicht ein bisschen des Lichts, die richtige Hand an deiner, genug Mut um weiter zu wagen, genug Hoffnung um wieder aufzustehen, genug zu zweit nicht ganz so viel alleine, und dann einfach ganz und gar dort sein. Ohne woanders zu hoffen, zu denken, dort, wo man nicht weiß, wo das sein soll, es hätte könnte würde, weil irgendwas und irgendwer mal etwas darüber gesagt hat. Und dann kommt man dort an und es ist gar nicht das, was erzählt wurde. Sondern nur das, was man sich darunter vorgestellt hatte.

Und dann gibt es diese Momente, und manchmal begreifen wir sie, wenn sie dann da sind, die so viel besser sind als das, was uns jemals irgendjemand erzählt hat, sie gehören nur uns, allein, oder zu zweit alleine, und sind da. Und alles was wir machen müssen ist: da zu sein. Ganz.
Zu sehen, die Augen dort gegenüber wollen einmal nicht verletzen. Sind einmal nicht nur für sich selbst da. Und trauen kann sich lohnen. Selbst wenn nur für diesen Augenblick.

 

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