Sie sind so anders.
Sie fragen sich was ihre Zukunft wohl bringt, ohne genau zu wissen, was sie gerade haben.Sie machen sich Sorgen um ihr Spiegelbild, aber vergessen auf das der anderen zu gucken. Denken, ihres wäre das Einzige und sind nicht mal sonderlich nett, geschweige denn charmant zu ihm. Sondern beleidigen es, all zu gern, wünschten sich alles sei anders, oder eben Dieses und Jenes, ersehnen und erhoffen und denken immerzu, woanders, ja, da ist es toll, besser und schöner.

Ja, die Menschen hier sind anders. Sie denken an sich, machen zu aller Erst all das, was sie weiterbringt. Stellen Fotos online, damit viele auf sie aufmerksam werden, ohne selbst daran zu glauben, dass das, was sie sehen, für sie selbst und keinen anderen schön, wichtig, und sehenswert ist. Geteilter Egoismus. Sie zeigen, wie toll es bei ihnen ist, ohne zu wissen, fernab des digitalen pseudo-Applauses, dass es tatsächlich so ist. Die Menschen sind so maßlos selbstzentriert hier und wollen dafür auch noch Beifall.

Das ist anders. Ja, das sind die Menschen hier.
Sie belügen einander. Und alle wissen es, nur nicht die, die es betrifft. Sie tun so als ob. Fassadenreiter. Versprechen das blaue vom Himmel um es eine Sekunde später zu brechen. Wundern sich, wenn sie alleine da stehen, wenn alles schief läuft. Denken, es würde immer so weiter gehen, wenn sie andere Herzen, die es ernst meinen, brechen, leere Versprechen in alle Lüfte jagen, Momente schöner erzählen als sie waren, dunkle Tage viel tiefschwärzer.

Die Menschen hier denken, die Natur ist etwas anderes, etwas, wo man erst hinreisen muss. Es ist bedrohlich und fremd, ziehen ihr Smartphone aus der Tasche und gehen ihres zementierten Weges. Die Menschen hier ketten Vögel an, mit Ketten um ihre gefiederten kleinen Hälse, mit nicht mehr als ein paar Zentimeter Schnur.

 

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