Das ist eine dieser Sachen, die keiner festhalten kann, denn je stärker man greift, desto mehr macht man sie kaputt. Je mehr man zieht, desto weiter entfernen sich beide Enden voneinander.
Wie so vieles passiert auch diese von einer Sekunde zur nächsten. Leider wie ein schlechter Scherz. Und bricht einem, mal wieder, das Herz. Einfach so. Während andere frohlocken und in Bikinis in die Seen springen, lachend von einer Wange über die andere, sitzt dort vielleicht auch jemand, mit nichts weiter in der Hand, als dem, was davon übrig geblieben ist, geglaubt zu haben.
Auf ein mal war da alles. Dann, wieder auf ein mal, war da nichts.
Ein Zustand, an den sich er Kopf einfach nicht gewöhnen will und auch nicht der Körper, nicht die Gedanken und schon gar nicht die Überzeugung.

Kein Boden mehr, zum drauf gehen, stehen, laufen, liegen.
Zum x-ten Male ein „zurück auf Anfang“, du kannst es schon nicht mehr hören. Dein eigener Zynismus kotzt dich an. Das, was keiner als Spiel möchte, ist zu einem geworden und produziert am laufenden Band Verlierer ohne Ende.

Eine Dauerschleife aus Emotionsscheiße.

Nur um dann, mal wieder, zu wissen, zum abertausendsden Male, wie es ist, unter lachenden Gesichtern das aufgesetzte zu sein, unter flirtendem Smalltalk die emotionslose Wüste, die nur die Regeln und Abläufe so dermaßen perfektioniert beherrscht und eigentlich nur eine Hülle ist, die gerade auf die denkbar perverseste Art Unterhaltung sucht: von anderen, wie ein beschissener Vampir, nur um sich nicht so leer zu fühlen. Mal wieder. Und auf ein mal. Und wieder von vorne.

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