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Es klopft an die Bloggertür.

Bei mir in letzter Zeit selten, ich bin viel weg, wenig da, also da mit hier, alleine vor dem PC, versunken in Gedanken nach langen Nächten, wiederkehrenden Fragen, zu wenigen Antworten, seltsamen Geschehnissen auf dem nach Hause-Weg, wenn andere gerade Mittagspause, oder einen schönen Ausflug mit den herausgeputzen Kleinen machen.

Habe gelernt, dass sich „Leute“ nicht mehr für „Blogs“ interessieren, diese „Social-Net“ Form ist „out“, der „Microblog“ ist nun wieder in. Damit ist „man“ entweder mit digitalen Spinnweben behaftet (was sympathischer Weise den Büchern sehr nahe kommt, oder nicht?) super altmodisch, mega langsam, nicht am Trend-mitgehen und den auch noch über alle Maßen mega kreativ neu gestaltend, vielleicht sogar schon langweilig (die Superlative des altmodisch-seins, denn dann ist man eine schreibende Kuh mit vier wiederkäuenden Mägen). Habe gelernt, dass Männer gerne mal einen „Schlappi“ haben, wenn die Frau neben ihnen zu schön, zu unattraktiv oder zu aufdringlich ist und so ein Schwanz sowieso ganz eigen sein kann, genau so wie eine Muschi. Aber Muschis, so meine Erfahrung, lieber gern öfter vögeln wollen als Schwänze, die es aber lieber gern öfter von sich behaupten. Und das man nichts verallgemeinern kann. Und das wenn man letzteren Satz hinter bereits gesagtes hängt, man meistens fein raus ist, egal was der eigene Standpunkt ist. Sehr politisch, oder doch nur feige?

Auf jeden Fall wurde ich, This Bloke, erneut, zu meiner vollkommen Überraschung (wirklich), ist mein Blog die Tage nicht gerade eine Bob-Bahn der Inspiration und Weltsanschauung, geschweige denn „Spannung“, zu einem Liebster Blog von Melodia ernannt.

Es gibt Regeln, oder eine Netiquette, die es gebietet, 11 Fragen zu beantworten, die in diesem Falle Melodia den Bloggern (incl mir) stellt.

Ich suche mir in diesem Falle die schönsten Fragen raus, das finde ich, ist fair.

 

2. Welche Farbe trägt Deine Gedanken heute?
Türkis.
3. Warum diese?
Mit ein wenig mehr türkis, nur ein Klacks, ist die Sonne etwas wunderlich, das ist hübsch. Versucht’s mal.

4. Hast Du ein derzeitiges Lieblingswort?Wenn welches?
Lieblingswörter sind großartig. Schreibt sie auf! Ich vergesse sie immer und höre sie dann, irgendwie, wieder, nur um zu merken: stimmt, das Wort war spitze. Ein seltsames habe ich: Trauerfeier. Oxymoron’s sind schon eigenwillige Begleiter in der Welt der Wörter.

5. Was bedeutet Dir das Bloggen?
Das Bloggen ist es gar nicht. Es ist das Schreiben. Obwohl es mich manchmal unfassbar nervt, kann ich nicht aufhören. Und irgendwie denke ich immer: verrückt, dass jemand, wer auch immer, das auch noch ließt. Wirklich. Diesen Kram hier. Ich habe die entfernte These, dass Blogger ein wenig weniger dümmlich sind, da hier beinahe alles mit Lesen zu tun hat, und sehr viel „underground“ dabei ist, UND die meisten es nicht auf eine „fette“ Karriere, eine „Entdeckung“ oder Sondergleichen abgesehen haben, was allem Geschriebenen einen kleinen Hauch der Extravaganz gibt. Das ist schön.

10. Beende den Satz : Es gibt keine Worte für..
das Unvorstellbare.

11. Was ist das Beste, was Dir je passiert ist?

Zu Begreifen, dass es „das Beste“ bis jetzt gibt. Und es kein qualitatives, oder quantitatives Ende hat. Wahnsinn.

 

Ernennen? Welche Blogs?
Ich nominiere:

Textarten. Dieser Blog ist.. zwischen den Zeilen. Gefühlvoll und so unendlich schön leise ohne zu flüstern. Er lohnt sich.

Dating 2.0 ,  eine unfassbar, unvergleichbar gute und lustige Schreiberin. Einer meiner absoluten Lieblingsblogs.

und

Melodia , man gibt keine Blumen zurück? Dann als Empfehlung. Besonders gut gewählte Musik (partiell exquisit!) und fabelhafte Wort-Bild Kombinationen.

Und Gescheuchten Igel.

Die Fragen?

  1. Wenn du ein Comeback wärst, was wärst du?
  2. Wann schreibst du endlich ein Buch?
  3. Was macht dir am meisten Angst und du wirst es dennoch machen?
  4. Welches ist dein absoluter Lieblingsgedanke?

 

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