Und dann länger gewartet, ins Leere gestarrt, versucht das zu begreifen, irgendwie den Moment einzuatmen, festzuhalten.
So wie es dann so häufig ist weiß man irgendwie, dass es so ist, dass Momente kommen und gehen, man eben wieder packen muss, weiter, zurück und dabei wieder etwas zurück lässt. Warme Herzen dann und wann, winkende Hände, fortschreitende Wochen, eingelöste Versprechen und neue Erwartungen.

Sowieso ists dann eh besser, wenn man am nächsten Morgen aufwacht. Es ist niemals schlimm gewesen. Nur etwas schwer.
Auf eine Tanne folgt, scheinbar in fließendem Übergang, Osterstrauch, dabei glaubt keiner so richtig, debattiert aber gern, ob es falschen Glauben im eigentlichen Sinne gibt.

Die winkende Hand, ein trauriges Gesicht, daneben ein halb lächelndes, jemand muss ja tapfer bleiben. Wissend, alles ist irgendwie bemessen, nur damit ist eben auch keinem geholfen.

Es tut mir so leid, denn es wird nicht leichter, auch wenn einige (wer sind die?) es behaupten.
Nur du wirst vielleicht tapferer, mutiger und weniger gleichgültig. Und das machts dann vielleicht etwas leichter. Obwohl es das nicht ist.

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