Da versickert er, mal wieder einer, getunkt in Rum, Rotwein und Gin. Die Vorstellung, der Plan vom romantischen Ende dieses Abends. Einem Abend, der sich eben so nicht wiederholen lässt. Du hängst mitsamt den guten Vorhaben über der Toilette, und mit jedem Spülgang gehen die Hoffnungen auf einen besseren Ausgang mit hinunter in die Tristesse der Kanalisation.

So gut planen kannst du, an dieser Stelle, so schön diszipliniert bist du, an dortiger. Und jetzt würgst du, auf Knien, kannst nicht mal mehr reden, alles dreht sich. Nichts mehr mit weiteren Unterhaltungen, einer Nacht durch die Straßen, um morgens erschöpft, verwirrt aber glücklich zurück in dein Bett zu fallen, ein wenig Reue, aber genau so viel gesehen, wie eben da war.

Nichts. Elend, ein ganzer Haufen, nach nicht mal einem vollständigen Abend. Übernommen und jetzt übergeben. Jemand ist da für dich, du weißt nicht mal wer, irgendwer, kümmert sich um alles.

Reue ist eines der unnötigsten Gefühle, stellst du mit viel zu viel Übelkeit am folgenden Morgen fest, denn es bringt absolut gar nichts. Niente. Es ist wie es ist.

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