Ein so vertrautes Lächeln, dass es schon schmerzt. Kleine Augen zu dieser monströs frühen Tageszeit. Bemühungen, ohne sich dabei selbst zu verlieren, kommen wir doch alle aus unserer eigenen Haut nicht heraus.

Hallo sagen bleibt leichter, wenn es schön gewesen ist, als tschüss zu sagen. Eine vertraute Szene wie eine Schürfwunde. Etwas tut sie weh, irgendwo brennt sie auch. Aber so richtig schlimm ist daran nichts. Schön geht trotzdem anders.

Weiter geht es, mit gemischten Gefühlen, wie gern würdest du für jemand anderen fühlen können, denkst du vorlaut und überheblich bei dir selbst.

Kannst du aber nicht und weißt ja oft nicht mal, was du da gerade selbst fühlst. Warum du irgendwie verklemmt bist, warum dich diese oder jene Situation aus den möchtegern stoischen Latschen haut.

Nein, es gehört eben mit dazu, das leichte traurige Unbehagen. Und dennoch, es ist genau das was das Vertrauen in deine Welt untermauert und füttert. Wäre es nur leicht, wäre da nichts, dass dir sehr fehlen würde. Daher ist es auch okay.

Annehmen. Nicht runterschlucken, nicht ignorieren. Einordnen zu: gehört dazu. Und ist irgendwie auch gut so. Gut, dass es so viele Facetten von schön gibt, denkst du dir, musst lächeln und reist wieder weiter, hinaus aus der Schutzzone.

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